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Monte Generoso Bikemarathon

Tobias Bosshard 06.06.2010

Am Sonntag, 06. Juni 2010, fand der erste Lauf der Marathon-Serie 'IXS Classic' statt. Die Strecke führte um und auf den Monte Generoso im Tessin. Start und Ziel war in Mendrisio. Ich freute mich schon lange auf diesen Marathon und reiste bereits am Samstag an, um mich optimal vorzubereiten. Für mich war es der erste Start am Monte Generoso Bikemarathon. Im Vorfeld hörte ich so einiges über die Strecke. Von vielen Defekten, Platten, Stürzen und langen Aufstiegen wurde erzählt. Ich liess mich jedoch nicht zu sehr einschüchtern und ging voll motiviert in's Rennen. Als Lizenzfahrer konnte ich mich mit der Startnummer 20 im ersten Fahrerfeld aufstellen. Da der erste Lauf auch gleich als Marathon-Schweizermeisterschaften ausgetragen wurde, waren natürlich die besten Marathonfahrer wie Ralph Naef, Urs Huber, Alex Moos, usw. am Start. Meine Taktik war, am Anfang so lange wie möglich im 'Feld' mitzufahren und beim ersten langen Anstieg dann mein eigenes Tempo zu fahren. Dies gelang mir auch. So konnte ich die ersten 10 Kilometer im geschlossenen Feld mitfahren. Den ersten Anstieg überstand ich auch ohne weiteren Probleme. Die folgende Abfahrt hatte es wirklich in sich - lose, spitze Steine liessen mich um meine Räder bangen. Deshalb fuhr ich auch nicht mit vollem Risiko, da es noch weit war bis in's Ziel. Beim zweiten langen Anstieg, zum Monte Generoso, drehten meine Beine jedoch nicht mehr so gut und ich verlor Luft am Vorderrad. Auf dem Monte Generoso angekommen, half mir jemand mit einer Standpumpe aus und ich konnte die kommende Abfahrt ohne Rücksicht auf mein Vorderrad in Angriff nehmen. In der Abfahrt konnte ich mich auch ein wenig erholen. Dies war auch nötig, da nochmals ein Anstieg folgte, bei dem es 600 Höhenmeter zu bewältigen galt. Der Anstieg bestand aus einem einzigen Singletrail. Dies gefiel mit sehr und ich spürte nochmals einen regelrechten Energieschub. In der letzten Abfahrt zum Ziel machte mir dann nur noch das Vorderrad Sorgen - wieder verlor ich Luft. Ich entschloss mich, die Abfahrt etwas vorsichtiger anzugehen. So kam ich nach 5h 25min und mit einem Bar Luftdruck im Vorderreifen als 26. in's Ziel. Mit diesem Resultat bin ich sehr zufrieden und nun noch motivierter auf die kommenden Rennen.

Sportliche Grüsse

Tobias