, Marcel Nünlist

Frühlings-Cup Rüfenach

Der Frühling ist zwar noch nicht da, doch bereits wurde die Strassenaison, anlässlich der Aargauer Challenge 2015, mit dem Frühlings-Cup des RMVZOL in Rüfenach gestartet. Am Frühlings-Cup können nebst lizenzierten Fahrer und Fahrerinnen auch Hobbyfahrer (also ich) jeden Alters teilnehmen (also Masters II 45-59 jährige). Das Rennen wurde auf einem 9.4 km langen Rundkurs mit einer kurzen aber ruppigen Steigung, dazu später mehr, ausgetragen. Die Runde musste fünf mal absolviert werden, was einer Distanz von 47 km entsprach.

Bei sonningem, aber kühlem Wetter und einer lästigen Bise, standen rund 70 FahrerInnen am Start. Bei genauerem hinsehen konnte man feststellen, dass einige Fahrer ihr Rennmaterial wieder auf Vordermann gebracht haben, echt „geile“ Räder. Auch Jason und ich standen hinter der Startlinie und freuten uns auf den ersten wettkampfmässigen Einsatz, dies obwohl wir etwas weniger Kilometer in den Beinen hatten als im Vorjahr. Die Freude am Radsport und ein unfallfreies Rennen stand vor der Klassierung.

Der Start verlief auf den ersten zwei/drei Kilometer noch recht gemütlich, doch dies sollte sich rasch ändern, als einige Cracks, u.a. Michi Themann, zur Spitze vorfuhren und das Tempo verschärften. Der Rundkurs führte leider auch gegen die lästige Bise auf einer längeren Geraden mit Gegenverkehr (eine Sperrung der Strassen für Radrennen ist leider nicht möglich), dies mit einem unvermindert hohen Tempo, ein Blick auf meinen Garmin zeigte rund 46 km/h, hoffentlich halten das meine Beine durch, wir waren ja immer noch in der ersten von fünf Runden! Wie gesagt, die Strasse hatte Gegenverkehr, war aber relativ breit. Die Bise leicht seitlich rechts, d.h. die Fahrer reiten sich leicht links versetzt hinter dem Hinterrad des Vordemanns auf….. und irgendwann geht die Strasse aus, d.h. du fährst knapp an der Mittellinie, dann wird’s gefährlich mit dem Gegenverkehr und man muss höllisch aufpassen. Jason und ich hat es ans Ende des Feldes gespült und in der ruppigen Steigung war es zu schnell und mussten abreissen lassen.

Nach der ersten Zieldurchfahrt schlossen einige Leidensgenossen auf und so konnten wir zu Viert in zügigem Tempo die fünf Runden abspulen. Das Rennen war cool und voll nach dem Motto: Spass vor Rang! Nach einem kurzen Schwatz mit Willy Knobel, Sportfotograph und Raceteam Sponsor, machten wir uns auf dem Heimweg. Nach dem Rennen ist vor dem Rennen, also weiter Trainieren und das nächste mal länger dran bleiben.

Sportliche Grüsse

Marcel & Jason Nünlist