, Brigitte Kunz

Gutes Training in Südfrankreich

12 Jugendliche und 5 Erwachsene begaben sich Ende Februar ins Trainingslager nach Südfrankreich. Im Domaine du Frigoulet sind die Elgger und Aadorfer Radrennfahrer bereits seit Jahren immer wieder gut aufgehoben.

RADSPORT Bei der Anreise sah es zwar eher aus, als würden sich die beiden mit Rennvelos bepackten Busse in die Berge zum Skifahren begeben. Auf der Autobahn in Frankreich lag Schnee, sogar viel Schnee. Zeitweise ging nichts mehr. Schneeketten montieren war bei den Franzosen angesagt, schieben bei den Schweizern. Mit vereinten Kräften und nach einer 13-stündigen Anreise kamen alle zwar etwas verspätet, aber heil an zum Nachtessen an.

Sonnige Trainingsstunden

Tags darauf blies der Wind zwar die jüngsten und leichtesten Rennfahrer fast von der Strasse, aber immerhin war es angenehm warm und die Sonne begleitete die muntere Bande bis zum letzten Tag. Während die älteren Rennfahrer längere Touren unternahmen, drehten die Jüngeren etwas kürzere Runden. Teils ging die ganze Gruppe gemeinsam auf die Trainingsfahrt, bunt gemischt mit RMV Elgg- und Biketeam Aadorf-Trikots. Begleitet wurden die Rennfahrer von Godi Schmutz, Peter Baur und Markus Kunz auf den Rennrädern und von Bruno Wolfer und Brigitte Kunz im Begleitfahrzeug. Meist stand schon früh Morgengymnastik, joggen oder Rumpftraining auf dem Programm. Danach wurde morgens und nachmittags trainiert. Über fehlende Kilometer vor den ersten Radrennen konnte sich wohl keiner beklagen.

Ausflug nach Avignon

Die jüngeren Teilnehmer nahmen am Mittwoch an einem Ausflug nach Avignon teil. Die Stadt lockte die Jugendlichen zum Läden entdecken nach Lust und Laune. Zum Schluss begab sich die ganze Gruppe noch auf die Pont d’Avignon. Mit dem Lied «Sur le pont d‘Avignon» hatten einige noch Mühe, aber Handy sei Dank klappte auch die Vorführung des Liedes perfekt.

Rückreise und Start in die Saison

Die Rückreise erfolgt dann weitaus weniger spektakulär als die Hinreise. Mit vielen Trainingskilometern in den Beinen, einigen Speichenbrüchen, wenigen «Platten» und vielen tollen Erinnerungen kann die Saison beginnen.