, Kurt Lichtensteiger

100 Podestplätze für das Biketeam Aadorf

Die 11. Generalversammlung des Biketeams Aadorf offenbarte erfreuliche sportliche Erfolge. Auf finanzieller Seite sieht es etwas hingegen anders aus, musste doch die Anschaffung eines Vereinsbusses aufgeschoben werden.

 

AADORF – Präsident Ruedi Studer hielt einen bildlichen Rückblick auf die zahlreichen Veranstaltungen, an denen sich die Vereinsmitglieder im vergangenen Jahr beteiligt hatten. An 128 Rennen hatten sich 321 Teilnehmer beteiligt und erreichten dabei 100 Podestplätze. So erfreulich die sportliche Bilanz auch ist, so betrüblich fiel ausgerechnet die vereinseigene Veranstaltung aus, nämlich das „Eliminator Race“ im Dorfzentrum. Nicht aus sportlichen Gründen, sondern  der äusserst ungünstigen Witterung wegen. So mussten die 42 Anwesenden im Gemeindesaal anstelle des erhofften Gewinns ein Minus in der Kasse zur Kenntnis nehmen. Eine Wiederholung dieses spannenden Rennens steht allerdings nicht zur Debatte, weil Bauvisiere im Dorfzentrum eine entsprechende Streckenführung nicht mehr gewährleisten. Eine Alternative will man hingegen im Auge behalten, war doch das Echo aus Fahrerkreisen und Bevölkerung sehr positiv.

 

Vereinsbus ist wünschbar

Trotz diesem Wermutstropfen sieht die finanzielle Lage nicht ungünstig aus, wie aus den  Erläuterungen von Martin Roost hervorging. Sponsoren-, Gemeinde-, J+S- und Mitgliederbeiträge tragen dazu bei, die Kasse im Gleichgewicht zu halten. Um die Aktiven, Jugendlichen und Schüler an die verschiedenen Rennen zu chauffieren, wäre ein eigener Bus wünschbar. Was für den Partnerverein RMV Elgg recht ist, könnte für die Aadorfer nur billig sein. Doch billig ist eben ein eigener Bus nicht. Neben dem Anschaffungspreis eines 9- oder 15-Plätzer Occasionsbus von vorgesehenen rund 20‘000 Franken ist auch mit jährlichen Unterhaltskosten von gut 6‘000 Franken zu rechnen. Kommt dazu, dass noch verschiedene Prämissen rund um eine Anschaffung zu beachten sind. Diese wurden denn auch ausgiebig thematisiert. Mit dem Ergebnis, dass dem Vorstand kein grünes Licht zur Anschaffung im erwähnten Rahmen erteilt wurde, zu gross schien den verschiedenen Votanten das Risiko.

Auch als es persönlich ans Portemonnaie ging, nämlich bei der Erhöhung  Mitgliederbeiträge, übte man sich in grösster Zurückhaltung. Die Erhöhung um 20 Franken, wovon neu 10 Franken an den Verband „Swiss Cycling“ gehen, schien nicht goutiert zu werden. Schliesslich fanden die Jahresbeiträge (70  Franken Aktive, 50 Franken Jugendliche und 40 Franken Schüler doch noch eine Mehrheit. Mit verdienten Ehrungen schloss die Versammlung, ehe die Zeit zu gemeinsamem Schlummertrunk und dem Geniessen von verschiedenen Apérohäppchen gekommen war.