, Brigitte Kunz

Schlammschlacht am Tuttwiler Bike Race

Am vergangenen Freitagabend fand das 10. Tuttwiler Bike Race bei strömendem Regen statt. Während die Schüler anfangs noch auf grüner Wiese fahren konnten, verschlechterte sich der Zustand der Strecke schon bald in einen tiefen Morast.

Schon zum zehnten Mal fand das Tuttwiler Bike Race statt. In den letzten Jahren meinte es der Wettergott immer gut mit den Bikerinnen und Bikern. Aber am letzten Freitag versanken die Rennfahrer im Schlamm. Die eingebauten Passagen wie eine Schanze oder Paletten wurden zur Rutschpartie.

Regen, Schlamm und Dunkelheit
Die jüngsten Kinder machten sich auf einem kleinen Rundkurs voller Eifer mit den kleinen Bikes auf den Weg. Die ganz mutigen Kinder überquerten mit ihren Fahrrädern sogar Hürden, andere nahmen lieber den längeren Weg neben den Hürden vorbei. Dick eingepackt in Regenanzüge und Gummistiefel hatten die Kleinen bestimmt mehr Spass am Bikesport als ihre Betreuer.
Die Schüler starteten alle miteinander. Der sehr attraktive Rundkurs wurde 20 Minuten und eine Runde befahren. Die Strecke führte von der immer morastigeren Wiese direkt durch das Festzelt, über die Bühne und auf Paletten wieder zurück auf die Wiese. Nicht verwunderlich, dass es bei so viel Regen zu manchen Stürzen kam, die jedoch glücklicherweise harmlos verliefen.
Die Erwachsenen hätten eigentlich eine Stunde und eine Runde fahren müssen. Doch wegen der schlechten Witterung und der dadurch früher eintretenden Dunkelheit wurde das Rennen um eine Viertelstunde verkürzt. Der Boden wurde immer tiefer und die Fahrer hatten Mühe, ihre Fahrräder auf der Ideallinie zu halten, ohne wegzurutschen. Spass hat es den vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern allemal gemacht, auch wenn sie am Schluss des Rennens von oben bis unten mit Schmutz zugemauert waren. 

Tuttwilerberg-Stafette
Tags darauf fand bereits zum 17. Mal die Tuttwilerberg-Stafette statt. Leider zeigte sich das Wetter immer noch von der schlechten Seite. Es regnete ununterbrochen und zudem war es ziemlich kalt. Schon vor dem Start des Startläufers schlotterten nicht nur die Sportler, auch für die zahlreichen Zuschauer und Betreuer war es nicht gerade einfach, die Kleider irgendwie trocken zu halten. Der Startläufer übergab dem Rennvelofahrer, welcher hoch bis zur Alp fuhr und dann den Bändel dem Mountainbiker übergab. Die Strecke über Wurzeln und durch abfallende Wiesen war anspruchsvoll und kaum einer kam ohne Sturz in Tuttwil an. Dort machte sich der Stelzenläufer auf den Weg bis zum Schlussläufer.
Nachdem alle wieder trocken waren, genossen die Sportler und Zuschauer den gemütlichen Ausklang des tollen Festes in Tuttwil. Die Schwiizer-Fäger sorgten dafür, dass auch die letzten Sportler wieder auftauten und mit singen, klatschen und schunkeln wieder warm bekamen.

Brigitte Kunz